FEATURED by Jérôme Pech

Jérôme ist ja bekannt dafür einfach mal die Welt auf den Kopf zu stellen. Wenn einige nach rechts oder links gehen, denkt er nach oben und unten. So auch eine hervorragende Möglichkeit, einen SEHR günstigen Bewegungsmelder für Homematic zu bauen. Wie ich das gemacht habe, möchte ich hier zeigen. Ich bin nach dieser Anleitung vorgegangen.

Zuerst die Bauteile bestellen.

1x ESP (3€)
1x Taster (100er Pack 5€)
1x Bewegungsmelder (10er Pack 5€)
1x Schalterabdeckung (2€)
1x 230V zu 5V Konverter (3€)
[1x 3D Druck Case (15€)]

Als erstes habe ich die Schalterabdeckung vorbereitet. Hier habe ich einfach ein Loch, etwas kleiner als der Bewegungsmelder gebohrt, da ich nicht wollte, der dieser so weit aus der Abdeckung herausschaut.

Anschließend habe ich die Verkabelung des WEMO D1 vorgenommen, um ihn zu konfigurieren.

Da folgende Punkte der Anleitung für mich nicht ganz klar waren, möchte ich die hier nochmal kurz erklären.

  1. Bezeichnung des neuen COM-Ports im Gerätemanager notieren (z.B. COM5)
  2. Flash-Vorgang durchführen:

esptool.exe -vv -cd nodemcu -cb 921600 -cp COM5 -ca 0x00000 -cf WemosD1_HomeMatic_PIR.ino.d1_mini.bin

Zu 1) Die Bezeichnung des COM-Ports findet man bei Windows (sorry, hab keinen MAC) im Gerätemanager.

  

Zu 2) Zuerst müssen die heruntergeladenen Dateien (esptools.exe und die *.bin Datei) lokal gespeichert werden. Bei mir liegen diese im Laufwerk “C:/” im Ordner “PIR”. Daher muss der obige Code um den Pfad ergänzt bzw. geändert werden.

c:\pir\esptool.exe -vv -cd nodemcu -cb 921600 -cp COM3 -ca 0x00000 -cf c:\pir\WemosD1_HomeMatic_PIR.ino.d1_mini.bin

WICHTIG: Hier ist ein Backslash notwendig, nicht der über der “7”, sondern “AltGr”+”ß”.

Ich habe also den Pfad vor den beiden Dateien ergänzt und den COM Port von COM5 auf COM3 geändert.

Dieser Code muss dann in das Eingabefenster. Bei Windows einfach nach “Eingabeaufforderung” suchen und öffnen.

Jetzt muss, gemäß Anleitung der Taster gedrückt gehalten und der ESP mit Strom versorgt werden. Wenn die blaue LED durchgehend leuchtet, kann der Code mit “ENTER” bestätigt werden. Wenn alles richtig läuft, wird der Programmcode nun an den ESP übertragen.

Anschließend das WLAN konfigurieren, die Systemvariable anlegen und das wars.

 

Nun kann der ESP mit einem Akku oder Batterien betrieben werden. Ich warte noch auf den 230V – 5V Konverter und stelle die Verdrahtung dann hier auch vor.

Inzwischen habe ich eine zweite Version mit 2 Bewegungsmeldern zusammengebastelt. Als Case habe ich hier das 3D Druck Modell von Stall.biz genommen. Noch einen Batteriehalter rein, die Kabel mit dem Micro-USB Kabel verbunden,

damit kein Kabel rumliegt und fertig.

Jerome nimmt auch Spenden entgegen. Hier findet ihr einen Link auf seiner GitHub Seite, oder direkt hier.

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